Bidirektionales Laden: Neue Normen bringen V2G und V2H näher
VDE FNN und DKE arbeiten an technischen Regeln für bidirektionales Laden. Für Elektrofachbetriebe werden dabei Netzanschluss, Zählerplätze, Schutztechnik und sichere Kommunikationsschnittstellen zu zentralen Planungsthemen.
Das bidirektionale Laden von Elektrofahrzeugen rückt näher. Bei V2H wird Energie aus der Fahrzeugbatterie im Haus genutzt, während V2G die Rückspeisung in das öffentliche Stromnetz ermöglicht. VDE FNN und DKE treiben dafür die erforderlichen Normen und Anschlussregeln voran.
Für die Niederspannungsebene entwickelt VDE FNN Lösungen, die sowohl das Laden als auch die künftige Rückspeisung standardisieren. Sobald ein Fahrzeug Strom ins Netz zurückspeist, ist es technisch als Erzeugungsanlage zu behandeln. Damit gelten Anforderungen an Netzrückwirkungen, Schutzeinrichtungen und die Kommunikation.
Bei der Installation müssen Elektrofachbetriebe insbesondere die Eignung des Zählerplatzes für intelligente Messsysteme, die Schutz- und Steuerungstechnik der Kundenanlage sowie die Kommunikationsfähigkeit der Wallbox berücksichtigen. In Bestandsanlagen können unter anderem Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter oder der Potenzialausgleich zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern sein.
Für künftige V2X-Aufträge empfiehlt sich daher eine systematische Bestandsaufnahme. Dazu gehören die Prüfung des Zählerplatzes, die Auswahl passender Anschluss- und Betriebskonzepte für Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbrauchseinrichtungen sowie die Planung sicherer Schnittstellen zwischen Wallbox, Photovoltaikanlage, Energiespeicher, Energiemanagement und Netzbetreiber.
Quelle: https://elektrohandwerk-aktuell.de/artikel/v2g-und-v2h-wann-bidirektionales-laden-fuer-elektrofachbetriebe-zum-auftrag-wird
Für die Niederspannungsebene entwickelt VDE FNN Lösungen, die sowohl das Laden als auch die künftige Rückspeisung standardisieren. Sobald ein Fahrzeug Strom ins Netz zurückspeist, ist es technisch als Erzeugungsanlage zu behandeln. Damit gelten Anforderungen an Netzrückwirkungen, Schutzeinrichtungen und die Kommunikation.
Bei der Installation müssen Elektrofachbetriebe insbesondere die Eignung des Zählerplatzes für intelligente Messsysteme, die Schutz- und Steuerungstechnik der Kundenanlage sowie die Kommunikationsfähigkeit der Wallbox berücksichtigen. In Bestandsanlagen können unter anderem Leitungsschutzschalter, Fehlerstromschutzschalter oder der Potenzialausgleich zu prüfen und gegebenenfalls zu erneuern sein.
Für künftige V2X-Aufträge empfiehlt sich daher eine systematische Bestandsaufnahme. Dazu gehören die Prüfung des Zählerplatzes, die Auswahl passender Anschluss- und Betriebskonzepte für Erzeugungsanlagen, Speicher und Verbrauchseinrichtungen sowie die Planung sicherer Schnittstellen zwischen Wallbox, Photovoltaikanlage, Energiespeicher, Energiemanagement und Netzbetreiber.
Quelle: https://elektrohandwerk-aktuell.de/artikel/v2g-und-v2h-wann-bidirektionales-laden-fuer-elektrofachbetriebe-zum-auftrag-wird