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VDE begleitet Aufbau des Schnellladenetzes für E-Lkw

Für den Aufbau eines bundesweiten Schnellladenetzes für schwere Elektro-Lkw unterstützt der VDE Politik und Industrie mit Normungs-, Prüf- und Systemkompetenz. Geplant sind mehr als 4.200 Ladepunkte an rund 350 Standorten.

Mit dem Aufbau der Schnellladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge beginnt in Deutschland die Umsetzung eines bundesweiten E-Lkw-Netzes. Zunächst sollen an 124 unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen Schnellladesäulen entstehen; langfristig ist der Ausbau auf rund 350 Standorte mit mehr als 4.200 Ladepunkten vorgesehen. Der VDE begleitet das Projekt mit Fachwissen zu Normung, Prüfung und Energiesystemintegration.

Ein wesentlicher Bestandteil ist das Megawatt Charging System (MCS). Die hohen Ladeleistungen stellen besondere Anforderungen an elektrische Sicherheit, Steckverbindungen, Kühlung und die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur. Intelligentes Lastmanagement soll die verfügbare Leistung unter anderem anhand von Abfahrtszeiten, Touren und Ladezuständen verteilen.

Auch Photovoltaik und Batteriespeicher können nach Einschätzung des VDE die Depots zu integrierten Energie- und Betriebssystemen weiterentwickeln. Damit wird der Netzanschluss zu einem strategischen Faktor für Flottenbetreiber und Logistikstandorte.

Für die technische Grundlage des Megawattladens arbeitet die DKE an der internationalen Standardisierung mit. Die kürzlich veröffentlichte Norm IEC 61851-23-3 für Gleichstromversorgungseinrichtungen von Megawatt-Ladesystemen soll in Deutschland als DIN EN IEC 61851-23-3 umgesetzt werden. Ziel ist, das Megawattladen von Beginn an sicher und interoperabel aufzubauen.

Quelle: https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/vde-bietet-politik-und-industrie-unterstuetzung-beim-hochlauf-des-schnellladenetztes-fuer-e-lkw/